26. Oktober 2008
Heute: Wie macht man als Arzt aus einem gewöhnlichen Schnupfen ein Rhinozeros macht:
“Also Sie, mein Herr, leiden offenkundig unter einer durch Rhinoviren verursachten serösen, katarrhalischen Entzündung der Nasenschleimhäute.“
Herrlich, nicht wahr?
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21. Oktober 2008
Es ist schon ein seltsames Gefühl, wenn man das erste Mal mit seinem frisch aus dem Laden stammenden Kittel durch das Uniklinikum läuft. Natürlich ist man als Medizinstudent schon des öfteren mal in diversen Praktika in der Biochemie, der Chemie oder der Physiologie und natürlich auch im Präparierkurs oft und gerne mit seinem Kittel unterwegs gewesen… Und auch im Uniklinikum war man bereits oft genug um eine gewisse Vertrautheit zu verspüren.
Aber diesmal ist alles anders.
Denn auf einmal ist man nicht mehr der ahnungslose Praktikant, oder der Vorkliniker hinter dessen Ohren es immer noch etwas feucht ist. Diesmal ist man der Kliniker, lernt möglicherweise sogar Sachen die einen gewissen Bezug zur späteren Tätigkeitals Arzt aufweisen. Vielleicht hat man sogar Kontakt zu echten Patienten, nur das man denen jetzt nicht mehr das Essen bringt, sondern möglicherweise zu deren Heilung einen (geringen) Teil beitragen soll. Und so manch ein zukünftiger Kollege bringt einem sogar etwas mehr Aufmerksamkeit entgegen, als das sonst in “zivil” der Fall wäre.
Klar man kann den richtigen Ärzten noch lange nicht das Wasser reichen, aber die rein optische Grenze verwischt so langsam…
Fühlt sich gar nicht mal schlecht an.
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13. Oktober 2008
Was braucht ein Medizinstudent zu Beginn seines klinischen Studienabschnitts? Richtig, als erstes einmal eine freundliche, ehrliche und aufmunternde Begrüßung durch den Studiendekan:
“Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Physikum und willkommen in der Klinik. Jetzt kann Sie nur noch der Tod vor dem Bestehen des Staatsexamens und einem Leben als Arzt bewahren.“
Dann natürlich das übliche Chaos was allgemeine Hinweise zum Studium, ein paar Kleinigkeiten was den Stundenplan anbelangt, viel sinnentleertes vom Betriebsarzt und dem Brandschutzbeauftragten - ganz ehrlich: Wie man nen Feuermelder bedient muss man nicht wirklich erklären, oder? - und jede Menge zusätzliche Informationen zu den einzelnen Fächern den wir uns stellen werden müssen.
Und schon ist fast alles perfekt. Jetzt bin ich erst einmal gespannt, wie die kommenden Semester werden… Im Prinzip ist es ja ein völlig neues Studium. Es baut zwar auf unseren Kenntnissen aus den letzten vier Semestern der Vorklinik auf, aber es bewegt sich in völlig anderen Sphären. Neue Chance, neues Glück - frei nach dem Motto:
Na das kann ja Eiter werden!
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10. Juni 2008
Da hab ich doch glatt das Netzteil meines Laptops liegen gelassen, natürlich nicht ohne den Laptop vorher nahezu entladen zu haben…
Echt schrecklich, so geschätzte zwei Tage ohne Internet.
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7. Juni 2008
Also… Das Objekt aus dem vorherigen Post ist eine hochmoderne Straßenlaterne. Zwei Dinge machen sie besonders, zum einen nutzt sie anstelle von Glühbirnen nur LEDs zur Erzeugung von Licht. Und zum anderen kann sich die Laterne durch Bewegungsmelder immer dann abschalten, wenn niemand in der Nähe ist. Ist eine wie ich finde echt gelungene Sache, spart vor allem bestimmt ne ganze Menge Strom!
Und so sieht das ganze dann in seiner natürlichen Umgebung aus:
Das einzige Manko ist, dass die Laternen manchmal erst relativ spät reagieren… Was man ja auch irgendwie im Video erkennen kann. Als Fahrradfahrer nützt einem das Ganze also nicht besonders viel. Aber trotzdem eine - wie ich finde - großartige Idee!
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